
Zwischen Karmel und Alverna
“DER HEILIGE FRANZISKUS INMITTEN SEINER SCHÖPFERISCHEN TÄTIGKEIT”.
DIE HEILIGE THERESIA UND “DAS WERK DES GEBETS”
Zwei Berge, Alverna und Karmel, kennzeichneten bildlich die Seele von Mutter Franziska Streitel und prägten die Spiritualität der neuen Kongregation, die der Schmerzhaften Mutter gewidmet ist.
In Alverna blickte Mutter Franziska mit Bewunderung auf “den demütigen Vater, den heiligen Franziskus”, den treuen Hüter der heiligen Armut und der Liebe zu Gott, “mit den erhabenen Zeichen des Sieges” - Hände und Füße von Nägeln durchbohrt, die Brust wie von einem Speer verwundet -, die ihn zu einem treuen Nachfolger “unseres Gottes, der die Stigmata trägt” machten.
Die Stigmata des hl. Franziskus (Giotto)
MUTTER FRANZISKA WÜRDE DIR SAGEN...
Wenn Du den heiligen Franziskus treffen solltest, könnte er Dich sofort als seinen „Sohn“, als seine Tochter, erkennen und Dir dann seinen väterlichen Segen für Dein offenes Bekenntnis zur heiligen Armut geben.
Ich habe meine Freude an meinem heiligen Gründer. Wenn auch er, im Himmel, ebenso zufrieden mit mir ist, wird mir nichts fehlen, weder für dieses Leben noch für die Ewigkeit.




Santa Teresa d'Avila
Für die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter wünschte sie sich keine „Ausbildung zu Töchtern des Karmels“, d.h., wie sie in einem Brief an P. Jordan betont, wollte sie nicht, dass die Schwestern „nur in ein rein kontemplatives Leben eintauchen“; sondern sie verlangte, dass ihre aktive Nächstenliebe Früchte trug, ständig wuchs und reifte, ausgehend vom Gebet und immer zum Gebet zurückkehrend, so zur Fürbitte wurde.



