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Der Prozess der Seligsprechung

DIE SCHRITTE AUF DEM WEG ZUR HEILIGKEIT

Die heroischen Tugenden von Mutter Franziska „im Prozess“...

Jahr 1931. Zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist Mutter Franziska in den Herzen der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter lebendiger denn je. Und nicht nur in ihnen. Ihr heiliges Leben wird mit stiller Zurückhaltung im Gedächtnis vieler, die sie gekannt haben, bewahrt.

 

In Castel Sant'Elia, der Ortschaft, in der sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte und wo sie starb, erinnert sich jeder noch an das fromme Flüstern der Menschen, die am Tag ihrer Beerdigung sagten: „Mutter Franziska braucht unsere Gebete nicht. Sie ist eine Heilige, und sie ist es, die für uns beten muss“.

 

 „Eine Heilige“: Diese choralhafte Gewissheit, die wir „Ruf der Heiligkeit“ nennen, war der mutige Anstoß, der den Prozess der Seligsprechung von Mutter Franziska in Gang setzte.

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Kommen wir zu den Fakten. 1931 wählten die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter als Generaloberin der Kongregation Sr. M. Wendelina Bauer, die das heilige Leben von Mutter Franziska sehr bewunderte. Die neue Oberin bat die Delegatinnen sofort um ihre Meinung, ob es ratsam sei, die ersten Schritte zur Eröffnung des Seligsprechungsprozesses der Gründerin zu unternehmen.

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Schwester Kiliana schrieb: „Die Ankündigung der Generaloberin erregte große Freude in den Herzen der Delegatinnen; die meisten der zum Generalkapitel in Rom versammelten Schwestern hatten Mutter Franziska persönlich gekannt und waren Zeuginnen der Heiligkeit ihres Lebens gewesen".

 

In dieser Atmosphäre der Freude und Begeisterung wird der Prozess der Selig- und Heiligsprechung von Mutter Franziska bald beginnen. Die Voraussetzungen für die Eröffnung der Causa waren alle vorhanden: die Beispielhaftigkeit des Lebens, der positive Einfluss der reichen Tugenden, die apostolische Fruchtbarkeit, der erbauliche Tod.

DIE VERSCHIEDENEN SCHRITTE

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Am 12. November 1936 erteilte Bischof Luigi Maria Olivares, Diözesanbischof von Nepi und Sutri, die Erlaubnis, den diözesanen Seligsprechungsprozess einzuleiten.
Am 22. Februar 1937 eröffnete er feierlich den Diözesanprozess in Nepi. M. Francesca wurde zur „Dienerin Gottes“ erklärt.
Am 13. Juni 1947 nahm Papst Pius XII. den Antrag auf Eröffnung des Apostolischen Prozesses an.
Am 10. Mai 1949 wurden die sterblichen Überreste der Dienerin Gottes in die Kapelle des Hauses der Schwestern gebracht.
Am 30. Mai 1963 bestätigte Papst Johannes XXIII. die Fortsetzung des Seligsprechungsprozesses.
Am 27. März 2010 erklärte Papst Benedikt XVI., nachdem er das Votum der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse angenommen und ratidiziert hatte: „Die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe, sowohl Gott als auch dem Nächsten gegenüber, sowie die Kardinaltugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Tapferkeit und die damit verbundenen Tugenden der Dienerin Gottes Maria Franziska vom Kreuz (geborene Amalia Franziska Rosa Streitel), Gründerin des Instituts der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter,liegen in heroischem Maßevor“. Nun war Mutter Franziska „Ehrwürdige Dienerin Gottes“.

© 2020 SCHWESTERN VON DER SCHMERZHAFTEN MUTTER

des Regulierten Dritten Ordens des hl. Franz von Assisi

GENERALARCHIV - ROM

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