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Die Barmherzigen Schwestern von der Schmerzhaften Mutter

AUF DEM WEG ZUR KIRCHLICHEN ANERKENNUNG DER NEUEN GRÜNDUNG

“Der Reichtum der charismatischen Gaben - unterstreicht der Brief Iuvenescit Ecclesia der Glaubenskongregation - bedarf einer besonderen Anerkennung, damit er in der kirchlichen Gemeinschaft angemessen artikuliert und im Laufe der Zeit getreu weitergegeben werden kann“.

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Der Weg zur kirchlichen Anerkennung der von Mutter Franziska Streitel gegründeten Kongregation war, wie für jedes andere Institut des geweihten Lebens, gekennzeichnet durch die väterliche Vermittlung der „Stellvertreter dessen, der der Gute Hirt ist, dessen fürsorgliche Liebe nie aufhört, seine Herde zu begleiten“.

Papst Leo XIII. begleitete durch seinen Stellvertreter, Kardinal Lucido Maria Parocchi, wohlwollend die ersten Schritte der neuen Gemeinschaft. Zuerst löste er einige juristische Knoten, die mit der Dispens von den Gelübden verbunden waren, die Mutter Franziska in der Kongregation Maria Stern abgelegt hatte. Dann arrangierte er ein ordentliches Vorgehen (iter regolare), damit Mutter Franziska, nachdem sie erneut das Noviziat durchlaufen hatte, ihre Gelübde gemäß den geltenden Normen ablegen konnte. Und schließlich erkannte er ihre charismatische Begabung als Gründerin und ernannte sie zur Generaloberin der im Entstehen begriffenen Gemeinschaft.

„EIN SELBSTÄNDIGES ORDENSINSTITUT“

Was jedoch, in der raschenAbfolgevon Bestimmungen und Vorgaben, den Weg der neuen Gemeinschaft am meisten prägte, zumindest in Bezug auf die kirchliche Autorität, die Intuition von Kardinalvikar Parocchi bezüglich der Zukunft des Werkes. Er verstand, dass es sowohl im Interesse von P. Jordan als auch von Mutter Franziska lag, dass die Schwestern eine selbständige Kongregation wurden.

So geschah es. Auf seine Initiative hin gab er der kleinen Gemeinschaft am 17. September 1885 den Namen „Barmherzige Schwestern von der Schmerzhaften Mutter“, später „Schwestern von der Schmerzhaften Mutter“. Er ernannte einen geistlichen Leiter, Msgr. Jacquemin, und am 12. Oktober 1885 erklärte Papst Leo XIII. die Gemeinschaft zu einem „selbständigen Ordensinstitut“, wie es in den Akten des römischen Vikariats heißt. Schließlich wurde am 20. Januar 1886 Mutter Franziska als Generaloberin der Kongregation eingesetzt. In der Freude, die sie nach der Prüfung wiedergefunden hatte, und auf eine Zukunft voller Hoffnung ausgerichtet, hatte.sie um sich 18 Barmherzige Schwestern von der Schmerzhaften Mutter und 20 Novizinnen und Postulantinnen.

„Der Herr wird sein Werk gedeihen lassen

und auf diesem neuen Baum

 reifen wunderschöne Früchte für die heilige Kirche“.​

Mutter Franziska Streitel

VERSO IL RICONOSCIMENTO ECCLESIALE DELLA NUOVA FONDAZIONE

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© 2020 SCHWESTERN VON DER SCHMERZHAFTEN MUTTER

des Regulierten Dritten Ordens des hl. Franz von Assisi

GENERALARCHIV - ROM

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