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„Möge die Gnade meinem Schreiben ein wenig ihr Licht geben!“

(Mutter Franziska Streitel)

ADRESSATIN DER BRIEFE

Sr. Maria Johanna Ankenbrand

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Schwester Maria Johanna Ankenbrand, geboren mit Namen Elisabeth, wurde am 10. November 1858 in Mechenried, Unterfranken, Deutschland, geboren. Nach ihrem Schulbesuch wurde sie von ihrer Mutter ins Internat „Julianeum“ zu Pfarrer Ferdinand von Schlör, dem späteren Bischof von Würzburg, geschickt. Schon als Kind pflegte Elisabeth ihre Berufung zum Ordensleben, aber sie wusste nicht, wie sie ihren großen Wunsch erfüllen sollte. Als sie hörte, dass Mutter Franziska Streitel im Februar 1883 nach Rom gegangen war, um mit Pater Jordan bei der Organisation des Frauenzweiges der Katholischen Lehrgesellschaft zusammenzuarbeiten, erkannte sie, dass sie in diese Kongregation berufen war.

Im Oktober 1883 schloss sie sich Mutter Franziska in Rom an. Nach einigen Monaten legte sie die Ordenstracht an und wurde Mitglied der neuen Kongregation unter dem Namen Schwester Johanna. Im Juni 1885 versuchten Pater Jordan und Mutter Franziska, ein Krankenhaus in Scheβlitz, Bamberg, zu eröffnen. Sr. Johanna und Sr. Scholastika Demer blieben dort und warteten auf die staatliche Erlaubnis. Im Oktober 1885 wurde die Gemeinschaft von Mutter Franziska unter dem neuen Namen „Schwestern von der Schmerzhaften Mutter“ von der von P. Jordan gegründeten Katholischen Lehrgesellschaft getrennt. Unterdessen hatte die bayerische Regierung die Eröffnung einer Zweigstelle in Scheβlitz nicht zugelassen. Sr. Johanna kehrte mit ihrer Gefährtin wieder nach Rom zurück; Mutter Franziska gliederte sie in die Gemeinschaft ein. 1889 wurde sie nach der Eröffnung der ersten Niederlassung nach Amerika versetzt. In diesen Jahren eröffnete Mutter Franziska weitere Häuser in Amerika. 1891 wurde Sr. M. Johanna zur Verwalterin für die Häuser in den Vereinigten Staaten von Amerika und 1893 zur Vikarin ernannt. Nach der Absetzung von Mutter Franziska 1896 musste sie das Amt der Generaloberin annehmen, das sie 32 Jahre lang innehatte. Ihr Hauptanliegen war es, den ursprünglichen Geist der Gründerin zu erhalten. Sie selbst ermutigte die Schwestern, das Beispiel von Mutter Franziska treu nachzuahmen. Am Ende ihres Amtes als Generaloberin lebte sie bis zu ihrem Tod im Alter von 97 Jahren im Jahr 1955 im Mutterhaus in Rom. Ihr Leichnam ruht auf dem Campo Santo Teutonico (Deutscher Friedhof) beim Petersdoms in Rom.

© 2020 SCHWESTERN VON DER SCHMERZHAFTEN MUTTER

des Regulierten Dritten Ordens des hl. Franz von Assisi

GENERALARCHIV - ROM

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