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Von Gott dazu auserwählt, die Kirche um eine neue Ordensfamilie mit aktiv-kontemplativer Prägung zu bereichern, gründete FRANZISKA STREITEL 1883 in Rom die Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter. Von einem authentischen franziskanischen Geist beseelt, arm unter den Armen, folgte sie dem barmherzigen Christus nach und hat in Maria, der Mutter der Schmerzen und der Barmherzigkeit, Wurzeln geschlagen.

„Es war Gott, der mich geführt hat.

Es ist bekannt, dass der Herr,

wenn Er Großes wirken will,

sich immer des Kleinen, des Nichts zu bedienen“.

 

„Er fordert alles von uns,

schenkt und aber gleichzeitig alles“.

Mutter Franziska Streitel

​Die erste Gemeinschaft von Mutter Franziska entstand im Arbeiterviertel Borgo Nuovo in Rom, unter den Armen, den verlassensten Kranken, Waisen und Pilgern. 1889 veranlasste sie die erste Missionsreise der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in die Vereinigten Staaten; hier entstanden mit unglaublicher Geschwindigkeit modernste Krankenhäuser, Waisenhäuser und Schulen.

 

Dann war Wien an der Reihe, um sich dort um die Kranken zu kümmern,; sowie auch Veli Lošinj (heute Kroatien), um unter den Kindern mit Rachitis und Skrofulose (Hauttuberkulose) zu dienen.​

Die Verbreitung der Schwestern glich einem unaufhaltsamen Lauffeuer, das der Tod von Mutter Franziska noch zu beschleunigen schien entsprechend der Logik des Evangeliums: das Weizenkorn, stirbt und bringt Frucht. Bald war es Zeit für weitere apostolische Tätigkeiten: in Abenberg, Deutschland, für die Unterstützung von Frauen, die Ausbildung von jungen Mädchen und die Betreuung von Kindern; dann in den Westindischen Inseln, Brasilien, in der Dominikanischen Republik, für die Ausbildung von Jugendlichen, die Förderung der Familien und den Dienst an den Armen.​

​Im nicht weit zurückliegenden Jahr 2006 führte dieses fruchtbare, wagemutige Charisma schließlich zu einer Ausdehnung, auf den afrikanischen Kontinent, um unter den Armen Tansanias zu leben, und dort durch die Nähe zu den Menschen die bedingungslose Liebe zum Nächsten auszudrücken a, von der Mutter Franziska träumte und die sie gesät hat.

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KEHREN WIR ZU UNSEREN WURZELN ZURÜCK

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UM IN DER TREUE BESTÄRKT ZU WERDEN

SEINE EIGENE GESCHICHTE ZU ERZAEHLEN
ist unerlässlich, um die eigene Identität lebendig zu erhalten

„Seine Geschichte zu erzählen ist unerlässlich, um die eigene Identität lebendig zu erhalten und die Einheit der Familie und das Zugehörigkeitsgefühl ihrer Mitglieder zu stärken. Es geht nicht darum, Archäologie zu betreiben oder nutzlose Sehnsüchte zu kultivieren, sondern vielmehr darum, den Weg vergangener Generationen zurückzuverfolgen, um darin den inspirierenden Funken, die Ideale, die Projekte, die Werte einzufangen, die sie bewegten, angefangen bei den Gründern, den Gründerinnen und den ersten Gemeinschaften. Es ist auch eine Möglichkeit, sich bewusst zu machen, wie das Charisma im Laufe der Geschichte gelebt wurde, welche Kreativität es entfesselt hat, mit welchen Schwierigkeiten es konfrontiert war und wie sie überwunden wurden“.

Papst Franziskus

“WIR SIND EINE GESCHICHTE”

Erinnerung durchein Foto, um die Gegenwart mit Leidenschaft zu leben

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“DIE KÜBEL DES MIT-LEIDENS”

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Am 21. Juni 1898 schickte Mutter Franziska Streitel drei Schwestern von der Schmerzhaften Mutter nach Wabasha am Ufer des Mississippi, um ein Krankenhaus, das St. Elizabeth Hospital, zu gründen.
Das Foto, das einige Zeit später bei einer Gedenkveranstaltung aufgenommen wurde, hält in unserem Gedächtnis die bahnbrechende Kühnheit der ersten Missionarinnen auf amerikanischem Boden fest. Ein Karren, ein großer Regenschirm, ein baumelnder Kuebel, einige alte, mit Schnur zusammen gebundene Koffer, im Licht eines Tages, der von der Freude des Dienstes in Demut geprägt war. Wie schön! Sie wählten die staubigen Straßen der Opferbereitschaft und schütteten voller Liebe Kübel voll Mitgefühl aus. 

IN UNSEREN ARCHIVEN

„IST ES CHRISTUS, DER SCHREIBT“

In unseren Archiven - erklärte Paul VI. - "ist es Christus, der in der Zeit wirkt und genau er schreibt  ihre Geschichte, so dass unsere Aufzeichnungen Echos und Spuren dieses Duchgangs des Herrn Jesus in der Welt sind.

Diese Papieren, Dokumenten und Archiven zu (ver)ehren, bedeutet also im Umkehrschluss, Christus zu ehren, den Geist der Kirche zu haben, uns selbst und denjenigen, die kommen werden, die Geschichte des Durchlaufens dieser Phase, des „transitus Domini“ in der Welt zu schenken.

Sollen wir sie verbrennen? Sollen wir sie aufgeben? Sollen wir sie durch den Raubbau der Zeit oder durch die Unwissenheit derer, die sich ihnen nähern, verstreuen lassen; oder sollen wir sie stattdessen verteidigen?“.

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DIE GESCHICHTE KENNEN,
UM DIE ZUKUNFT ZU GESTALTEN

Unser Gott ist der Gott, der sich in der Geschichte offenbart.
Die Geschichte ist der Ort, an dem das Geheimnis jeder Person, einer Gemeinschaft und eines Charismas Gestalt annimmt und sich entwickelt. Und ein Archiv ist der Ort, an dem diese Geschichte kostbar aufbewahrt und für uns alle zugänglich gemacht wird. So hilft uns das Archiv, die Zukunft zu gestalten und gleichzeitig mit unseren Wurzeln verbunden zu bleiben, in der Gewissheit, dass es der Geist ist, der lebendig macht (Joh 6,63).

Sr. Samuela Maria Rigon
Generaloberin
 

NACHRICHTEN

MUTTER FRANZISKA STREITEL
GEDANKEN UND ERFAHRUNGEN

DIE VISION VON DEN „ZWEI BERGEN“

Gottes Pläne in der inneren Eingebung von Mutter Franziska Streitel

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„Ich wurde von einer übernatürlichen Kraft getrieben"

Während ihres Noviziats im Karmel Himmelspforten in Würzburg im Juni 1882, während sie im Chor des Klosters betete, hatte Mutter Franziska eine ganz einzigartige geistliche Vision, der andere innere Eingebungen vorausgingen und folgten: „Ich wurde von einer übernatürlichen Kraft getrieben, ... ich hatte eine Erleuchtung, ... in meiner Seele sah ich, ... vor meinem Geist sah ich“, schrieb sie an ihren geistlichen Leiter Pater Jordan in dem berühmten Brief 39, in dem sie die Einzelheiten der Vision der beiden Berge erzählt...

​„Einige Tage später, am Morgen, betete ich im Chor und sah etwas, was ich noch nie zuvor gesehen hatte: Vor meinem Geist sah ich zwei Berge aufsteigen. Diese beiden Berge waren nebeneinander aufgereiht; der rechte Berg war höher als der andere und hatte Stufen.

Es scheint mir, dass ich auf dem Gipfel des Berges die eher verschwommene Gestalt des heiligen Elias und weiter unten [in einem] ebenso [verschwommenen] Bild die heilige Theresia sah.

Auf dem anderen Berg, der weniger hoch war, vielleicht weil er weniger alt war, sah ich den heiligen Franziskus mit dem Kreuz in der Hand; ich erkannte den Karmel im ersten und die Alverna im zweiten Berg.“

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„Wie ein Mann, der den Samen auf die Erde wirft; ob er schläft oder wacht, nachts oder tags, der Samen sprießt und wächst“.

(Mk 4:26-27)

Das ist genau richtig! In einer Welt, in der oft Zwietracht gesät wird, möchten wir eine gute Saat auswerfen. Wir möchten denjenigen, die die authentische Schönheit der „wahren Dinge“ suchen, eine Geschichte nahebringen, die den Duft des Evangeliums verbreitet: das Leben von Mutter Franziska Streitel.

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DREI GUTE GRÜNDE

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  • Mutter Franziska Streitel kennenlernen oder besser und tiefer kennenlernen.

​

  • Sich ihrer Gotteserfahrung stellen, um in der Liebe einen Schritt nach vorn zu machen.

​

  • Aus dem Nest unserer Bequemlichkeit herauskommen und sich in ihre aktive Nächstenliebe mit einbeziehen lassen.

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DIE EINZELBILDER DER SEELE
Betrachten Sie in den Videos die inneren Wege von Mutter Franziska Streitel

Tour virtuale su Madre Francesca Streitel
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Virtual tour of Mother Frances Streitel
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Tour virtuale su Madre Francesca Streitel
tour virtual em Castel Sant Elia
DE - In Bearbeitung
Tour virtual em Madre Francisca Streitel

© 2020 SCHWESTERN VON DER SCHMERZHAFTEN MUTTER des Regulierten Dritten Ordens des hl. Franz von Assisi - GENERALARCHIV (ROM)

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